
Solidarität mit unseren TAGWERK Bäuerinnen und Bauern
Trockenheit und Hitze haben den TAGWERK-Höfen zugesetzt. Während die Getreideernte vielerorts noch annehmbar ausfiel, sieht es beim Grünland und im Futterbau dagegen schlechter aus. Einige Höfe haben nicht mehr genug Futter, um ihre Tiere ausreichend zu versorgen. Wir suchen deshalb Betriebe, die etwas abgeben können.
Von März bis Juli fiel in Bayern deutlich weniger Regen als üblich, dazu kamen mehrere Hitzewochen. Diese Kombination aus anhaltender Trockenheit und großer Hitze brachte manche TAGWERK-Betriebe in große Nöte. Wo in normalen Jahren mehrere Schnitte Gras eingefahren werden, blieb der Aufwuchs heuer weitgehend aus. Einige Betriebe haben nicht mehr genug Futter, um ihre Tiere ausreichend zu versorgen. Wie ernst die Lage inzwischen ist, zeigt eine Entscheidung von Anfang August: Das Bayerische Landwirtschaftsministerium hat die Versorgungslage beim Grundfutter offiziell als Katastrophenfall eingestuft.
Warum sich das nicht einfach einkaufen lässt
Grundfutter – also Gras, Heu und Silage – erzeugen die Höfe im Regelfall selbst. Es ist kein Handelsprodukt, das man kurzfristig nachbestellt: schwer und teuer zu transportieren, und in einem Dürrejahr suchen alle gleichzeitig danach. Für Bio-Betriebe kommt hinzu, dass auch zugekauftes Futter aus ökologischem Anbau stammen muss. Genau das ist derzeit kaum noch zu bekommen.
Ein Blick auf einen betroffenen Hof
SAT.1 Bayern hat den TAGWERK-Betrieb Linner besucht und gezeigt, wie sich die Trockenheit dort auswirkt: https://www.youtube.com/watch?v=KiKwsUuUK0Q
Nicht alle trifft es gleich
Wie stark ein Betrieb betroffen ist, hängt stark von den örtlichen Verhältnissen ab: von den Böden und ihrer Fähigkeit, Wasser zu speichern, von der betrieblichen Ausrichtung und davon, ob im Sommer zufällig ein Gewitter über die eigenen Flächen gezogen ist oder eben nicht. Ein paar Kilometer können den Unterschied machen. Es gibt deshalb TAGWERK-Betriebe, die es hart getroffen hat, und andere, die vergleichsweise gut durchgekommen sind.
TAGWERK sucht Höfe mit Futterreserven
Wir suchen Betriebe, die mit Futterreserven aushelfen können – gerne auch mit Zwischenfruchtaufwuchs –, um Höfe mit Futtermangel zu unterstützen. Wer etwas anbieten kann, meldet sich bitte bei:
Michael Rittershofer
Foto: Michael Rittershofer






